wegg_logo
              B U R G   W O L F S E G G     
                  
burg
burgcol
höhle
iu
abstand

###HOME###
Language:  

 

l

Sommerprogramm 2017
Home
Aktuelles
Die Burg
Die Höhle
Erforschung
Höhlenmuseum
Höhle
Fledermäuse und andere
Kuratorium Burg Wolfsegg e.V.
Anfahrt
Links
Kontakt
Impressum
Datenschutz




   


Die Erforschung der Burghöhle

Die erste schriftliche Erwähnung der Burghöhle stammt aus dem Jahr 1841. Ein Brief des damaligen Burgherrn, des Grafen Oberndorff vom ersten März 1841 an die königliche Regierung der Oberpfalz und Regensburg berichtet von einem unterirdischen Gang von beträchtlicher Tiefe.



Über die weitere Erforschung der Höhle gibt die nebenstehende Tafel aus dem Höhlenmuseum Auskunft.

 

Erforschung der Höhle

Die Bedeutung der Höhle für die Burg


 

Große Teile der Höhle liegen direkt unter der Burg. Der Eingang zur Höhle befindet sich im äußeren Zwingerbereich. Somit wurde der Zugang durch die äußere Wehrmauer vor feindlichem Zugriff geschützt.

Die Höhle hatte für die Burg eine große strategische Bedeutung, da es möglich war, in der Höhle an Grundwasser zu gelangen.

Im Burginnenhof befindet sich eine Zisterne, die Regenwasser sammelt.

Durch die gesicherte Wasserversorgung über die Höhle konnte die Burg bei Belagerung wesentlich länger verteidigt werden.

Es war zwar mühsam, an das Grundwasser zu gelangen. Es mussten zwei Schächte mit insgesamt 25 Metern Tiefe überwunden werden. Aber die gotische Ausmauerung des Schachtseinstiegs und der künstliche Boden in der Vorhöhle zeigen, dass die Höhle sicherlich genutzt worden war. Das Talglämpchen und der Zapfhahns sowie Holzkohlenreste, die an der ehemaligen Wasserstelle in der Höhle gefunden worden waren, unterstreichen dies.

Eventuell wurde die Vorhöhle als Vorratslager genutzt, ein Fluchtweg oder gar ein Versteck bei Belagerung wird die Höhle wohl nie gewesen sein. Über den Verbleib der 1847 gefundenen Zinnkanne ist nichts bekannt.

In späteren Zeiten, als die Bedeutung der Burg gesunken war, wurde die Höhle als Abfallgrube verwendet. Reste von Mahlzeiten, Haustieren und Geschirr sind im Höhlenmuseum ausgestellt.

Unter den aufgefundenen Knochen befand sich auch der Schädel eines etwa fünfjährigen Kindes. Über die Todesursache oder weitere Informationen dazu gibt es keine Hinweise.